Skifahren lernen mit Kindern

Teilen auf

Und wie es gelingt, dass alle fröhlich bleiben

Lasst uns eintauchen in eine Welt harmonischer Winterfreuden! Die Kinder strahlen, während sie ihre Schwünge im Pulverschnee machen. So genießen wir Eltern den gemütlichen Familienausflug inmitten einer weißen Traumlandschaft. Doch bevor dieses Bild Wirklichkeit wird, ist Geduld gefragt, denn die ersten Stunden auf Skiern sind für den Nachwuchs und dessen Eltern nicht immer so entspannt. Da rutscht vielmehr die Hose, das Gleichgewicht spielt Streiche, oder klein Nachwuchsskifahrerin hat gar keine Lust darauf, Bogen zu lernen, weil in den Schnee zu fallen doch viel lustiger ist. Beachtet ihr ein paar Punkte, die beim Skifahren lernen mit Kindern besonders wichtig sind, werden am Ende alle zufrieden sein – und das ist ja schließlich das Wichtigste.

Darauf kommt’s an

Eine optimale Vorbereitung, die richtige Einstellung, und die Auswahl des Skigebiets entscheiden über den Erfolg des gemeinsamen Vorhabens, mit den Kindern Skifahren zu lernen.

1. Die Wahl des Skigebiets

Wer sich schon länger auf den ersten Skiausflug mit dem Sprössling freut, kennt das vielleicht: Da sitzt man in Gedanken bereits in der Gondel und kann es kaum erwarten, die weitläufige Pistenlandschaft zu erkunden. Doch Achtung – es lohnt sich, mit den ambitionierten Plänen noch zu warten, bis die Kinder die Grundlagen des Skifahrens beherrschen. Kleinere Skigebiete bieten für die ersten Tage auf der Piste einige Vorteile gegenüber Skihochburgen:

  • Übersichtlich und sicher
    Kleine Skigebiete sind übersichtlicher und weniger überfüllt. Dies schafft eine entspannte Atmosphäre und ermöglicht es Eltern, ihre Kinder besser im Auge zu behalten. Für die Kinder bedeutet es mehr Autonomie und ein entspannterer Zugang zum Skifahren von Anfang an.
  • Kosten-Nutzen sind ausgewogen
    Wenn Kinder Skifahren lernen, reichen wenige Stunden auf der Piste. Lange Fahrtstrecken und hochpreisige Tagestickets sind dann Fehl am Platz. Lieber regionale, kleine Angebote suchen, die speziell auf die Bedürfnisse der Kleinsten ausgerichtet sind.
  • Geringere Distanzen und leichter Zugang
    In kleinen Skigebieten können die Pisten oft bequem vom Parkplatz aus zu Fuß erreicht werden. Dies minimiert den Aufwand des Transports von Ausrüstung und Kindern, insbesondere wenn diese noch klein sind. Es ist außerdem nicht notwendig, mit den Kleinen in volle Gondeln oder Lifte zu steigen, was für einige Kinder überwältigend sein kann.
  • Persönliche Beratung und familiäre Atmosphäre
    In kleineren Skigebieten kann man oft leichter vor Ort mit der Skischule in Kontakt treten. Wenn ihr Unterrichtsstunden in Anspruch nehmen möchtet, solltet ihr euch aber unbedingt vorher telefonisch anmelden. Auch eine persönliche, ausgiebige Beratung im Skiverleih und eine unkomplizierte Abwicklung erleben Familien besonders in kleinen, familiären Skigebieten, die genau auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind.  

Postalm – Skifahren lernen im familiären Winterpark

2. Die richtige Ausrüstung

Wärme, Bewegungsfreiheit und Sicherheit sind die wichtigsten Aspekte, wenn es um die Ausrüstung geht. Wenn Kinder Skifahren lernen, müssen Schuhe, Kleidung und Helm perfekt sitzen – anderenfalls verlieren die Kinder schnell den Mut. Auch die Ski sollten der Größe entsprechen und gut aufbereitet sein. Stellt daher sicher, dass die Skiausrüstung der Kinder in gutem Zustand ist. Für die optimale Wärmeregulierung sind mehrere Schichten immer besser als eine schwere. Mehr zum Thema Ausrüstung gibt’s hier:

3. Wetter- und Schneebedingungen prüfen

Am Vorabend und noch einmal in der Früh – ein kurzer Check der Wetter- und Schneebedingungen ermöglicht euch eine entspanntere Anfahrt und einen Tag ohne Überraschungen. Gab es einen Wetterumschwung, passt ihr einfach die Kleidung an und schon steht dem Vergnügen nichts mehr im Weg. Denkt an Wechselgewand und Sonnencreme!

So sieht's grad auf der Postalm aus

4. Skifahren lernen geht am besten mit Freude und der richtigen Technik

Die Welt des Skifahrens öffnet sich am schnellsten, wenn Kinder von Anfang an die Grundlagen der richtigen Technik erlernen. Eine solide Basis legt den Grundstein für ein sicheres und angenehmes Skierlebnis. Wenn ihr die Technik des Skifahrens selbst gut beherrscht, könnt ihr euren Kindern in kleinen Schritten an diese heranführen. Beginnt dabei mit einfachen Bewegungen und lasst die Kleinen allmählich mehr Selbstvertrauen gewinnen, während sie ihre Fähigkeiten verbessern.

Selbstbewusst auf Skiern 
Kinder lernen am besten, wenn ihnen gefällt, was sie tun und wenn sie ihre Fähigkeiten schrittweise entwickeln können. Spiele, bei denen ihr gemeinsam mit euren Kindern kleine Aufgaben löst, machen zudem besonders Spaß. Stellt euch zum Beispiel neben eure Ski und stoppt die Zeit, wie schnell ihr es schafft, in die Bindung zu steigen und eine Kniebeuge zu machen. Ihr werdet überrascht sein, wie rasant die Kinder in Zukunft selbstständig auf ihren Skiern stehen!

5. Sicherheitsregeln besprechen

Kinder erlangen Sicherheit, wenn sie wissen, wie sie sich verhalten sollen und das macht sie mutig und stark. Daher lohnt es sich, mit ihnen vorm Skifahren darüber zu sprechen, welche Regeln auf einer Skipiste gelten. Die Themen reichen dabei vom korrekten Anziehen über die Ausrüstung bis hin zum verantwortungsbewussten Verhalten auf der Piste. Ein weiterer wichtiger Punkt ist ein respektvoller Umgang mit der Umwelt. Was das bedeutet, können sich bereits die Kleinsten durch Geschichten vorstellen, die ihnen erzählt werden. So könnten beispielsweise die Tiere, die im und rund um das Skigebiet ihr Zuhause haben darüber berichten, wie sie die Tage mit uns Menschen erleben.

6. Gelassen bleiben

Neben Technik, Ausrüstung und Sicherheit ist vor allem eines wichtig: Entspannt bleiben. Das, was uns unsere Größeren bereits in Form von „Chill mal, Papa“ wissen lassen, spüren sie von Klein auf: „Sind die Erwachsenen entspannt, bin ich es auch.“ Die Kids spiegeln Verhalten und profitieren von positiven Vorbildern. Was können wir also tun, um unsere Kinder vertrauensvoll in die Skiwelt einzuführen? Früh schlafen gehen und kleine Pannen beim Skifahren einfach vorrübergehen lassen.

Eine warme Suppe und ein herzhafter Kaiserschmarrn auf der Hütte werden euch für diesen Balanceakt entschädigen!

de_DEDE
Nach oben scrollen

Schneebericht

  • Schneehöhe
    30 cm
  • Neuschnee
    0 cm
Straße Abtenau
offen
Kettenpflicht: nein
Straße Strobl
offen
Kettenpflicht: nein

Lifte

1er Skischullift

Teilbetrieb, daher Sondertarife: Tageskarte Erwachsen 32,- Kind 17,--

2er Welserlift
3er Stroblerlift
4er Gschlösslbahn
5er Edtlift
6er Förderband-Zauberteppich

Loipen

800 m Anfängerrunde - Skating
leicht
800 m Anfängerrunde - klassisch
leicht
5 km Lienbachloipe - Skating
leicht/mittel
5 km Lienbachloipe - klassisch
leicht/mittel
5 km Verbindungsloipe - Skating
mittel/schwer
5 km Verbindungsloipe - klassisch
mittel/schwer
12 km Panoramaloipe - Skating

Spur von gestern

mittel
12 km Panoramaloipe - klassisch
mittel
2,5 km Ramsauloipe Hundeloipe - Skating
leicht/mittel
2,5 km Ramsauloipe Hundeloipe - klassisch
leicht/mittel

Wanderwege

4 km Kleine Runde ab Parkplatz 3

Präpariert bis Schafbergblick!

4 km Kleine Runde ab Parkplatz 1

Rodeln auf der Naturrodelbahn nicht mehr möglich, weicht auf Förderband/Zauberteppich aus!

8 km Große Runde

Teilweise apper

Betriebe & Hütten

Skischule
Skiverleih
Lienbachhof
Huberhütte
Rosser Hütte
Stroblerhütte
Schafbergblickhütte
Almgasthof Welserhütte
Wieslerhütte
Bergheimat
Wood Truck

Neuer Standort beim Förderband/Zauberteppich!